AKTUELLES AUS JERUSALEM

Nachrichten- und Gebetsbrief von Vision für Israel und dem Joseph-Lagerhaus

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Freitag, 29. Dezember 2017

„Da wird der Mond schamrot werden und die Sonne sich schämen. Denn der HERR der Heerscharen herrscht als König auf dem Berg Zion und in Jerusalem, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit.  Jesaja 24,23

ZEHN BOTSCHAFTEN WOLLEN NACH JERUSALEM UMZIEHEN – Seit Guatemala diese Woche ankündigte, es würde dem Beispiel der USA folgen und seine Botschaft nach Jerusalem verlegen, haben mindestens zehn weitere Länder Gespräche mit Israel aufgenommen, wie die stellvertretende Außenministerin Tzipi Hotovely gegenüber Radio Israel erklärte. Sie wollte die Länder nicht nennen; die Gespräche hätten erst begonnen. Die Entscheidung Guatemalas sei „nichts anderes als der Gewinn Israels“, wie der führende Analyst und Autor Dr. Gustavo D. Perednik am 25.12.2017 erklärte. „Ich glaube, viele Länder werden es auch tun, nicht nur lateinamerikanische“, so Perednik, der in Buenos Aires geboren wurde und ein bekannter Kommentator der Beziehungen zwischen Lateinamerika und Israel ist. „Kandidaten sind Honduras, Panama, Paraguay, die Tschechische Republik, Rumänien, Polen, Togo, Ruanda, Uganda, Kanada und ein, zwei westeuropäische Länder. Sie werden den Schritt wagen. Dann werden Dutzende folgen.“ Auf die Frage, ob die Anerkennung Jerusalem als Hauptstadt einen symbolischen Wert habe, antwortete Perednik: „Absolut! Wenn Botschaften in Jerusalem sind, werden Israel und seine jüdische Geschichte anerkannt. Das gleicht die räuberische Geschichtsschreibung der Palästinenser in den letzten Jahrzehnten aus. (Koenig)  Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN fest stehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen. Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, dass er uns aufgrund seiner Wege belehre und wir auf seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem. Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.“ - Jesaja 2,2-4

VIELE ISRAELISCHE KINDER LEBEN IN ARMUT – Über 880.000 israelische Kinder lebten 2016 in Armut; ein Drittel aller Kinder, wie der Nationale Rat für das Kind (NCC) in seinem Jahresbericht am 26.12.2017 bekannt gab. Die Lage habe sich in den letzten zehn Jahren nicht verbessert. Als Präsident Reuven Rivlin den Bericht von Vered Vindman, der Generaldirektorin des NCC, überreicht bekam, erklärte er: „Ein armes Kind ist ein Kind, das hungrig schlafen geht. Ein Kind, das ohne Pausenbrot in die Schule geht. Ein Kind, dem es deshalb im Unterricht schwerfällt, sich zu konzentrieren. Ein Kind, das in Gefahr ist.“ Der Bericht enthält Zahlen vom Nationalen Statistikamt, von Ministerien und Nichtregierungsorganisationen und beschreibt verschiedene Aspekte wie Bildung, Gesundheit, Armut und Missbrauch. Laut Vindman hat sich die Situation der Kinder nicht verbessert. Sie rief die Regierung auf, das Wohlergehen der Kinder - anders als das bisher der Fall ist - zur Chefsache zu machen. (Jerusalem Post)

RUSSLAND BLEIBT AUF SYRISCHEM STÜTZPUNKT – Russland baut seine dauerhafte Armeepräsenz auf Marine- und Luftstützpunkten in Syrien aus, wie der Verteidigungsminister am 26.12.2017 mitteilte, nachdem das Parlament einen Vertrag mit Damaskus ratifiziert hatte. Unter diese Abmachung fällt auch der Marinestützpunkt Tartus, die einzige Stelle am Mittelmeer, wo Russland bisher sein darf. So bekämen russische Kriegsschiffe Zugang zu syrischen Gewässern und Häfen, erklärte Generaloberst Wiktor Bondarew, der von August 2015 bis September 2017 Oberkommandierender der Luft- und Weltraumkräfte war und jetzt Chef des Komitees für Nationale Sicherheit und Verteidigung ist. Russischen Medien zufolge soll Verteidigungsminister Sergei Schoigu gesagt haben: „Letzte Woche bewilligte der Oberbefehlshaber, Präsident Wladimir Putin, die Gebäude und die Stützpunkte in Tartus und auf dem Militärflugplatz Hmeimim in der syrischen Stadt Latakia. Wir haben begonnen, dort einen Dauerstützpunkt einzurichten.“ Der Marinestützpunkt Tartus, der schon zu Zeiten der Sowjetunion betrieben wurde, ist zu klein für größere Kriegsschiffe. Dem Bericht zufolge können die Russen dort nun vertragsgemäß elf Kriegsschiffe, darunter auch mit Atomkraft angetriebene, haben. Das verlängerbare Abkommen gilt zunächst für 49 Jahre. Der Militärflugplatz Hmeimim, von dem aus Russland im syrischen Bürgerkrieg bereits mehrere Luftangriffe für Präsident Baschar al-Assad geflogen hat, kann jetzt ‚legitim‘ auf unbegrenzte Zeit von Russland verwendet werden. (Reuters)  Auch hierbei handelt es sich - neben der Nähe zu den geheimen iranischen Stützpunkten in Syrien und der Präsenz der Terrorgruppe Hisb-Allah an Israels Türschwelle im Norden - um eine potentielle Gefahr für den jüdischen Staat. Bitte betet weiter für Schutz und Sicherheit an den Grenzen Israels, den dort gelegenen Gemeinden und für das Militär, das dort dient.

TRITTE UND SCHLÄGE AUF SOLDATEN - ISRAELISCHES GERICHT VERLÄNGERT U-HAFT FÜR BERÜHMTEN PALÄSTINENSISCHEN TEENAGER – Ein israelisches Militärgericht hat die Haft eines palästinensischen Mädchens verlängert. Es gibt Videoaufnahmen, wie sie israelische Soldaten trat und schlug. Ahed Tamimi, eine blonde 17-Jährige aus dem Dorf Nebi Saleh, ist seit dem Vorfall bei den Palästinensern zur Nationalheldin geworden. * Am 25.12.2017 wurde ihre U-Haft für Verhöre um vier Tage verlängert - ebenso wie die ihrer Mutter und ihrer Kusine. Tamimi wurde Anfang Dezember vor ihrem Haus gefilmt, als sie israelische Soldaten anschrie, stieß, trat und schlug. Die Soldaten wehrten sie ab, ohne zurückzuschlagen. Palästinenser feiern Tamimi als Ikone einer neuen Generation im „Widerstand gegen die israelische Okkupation“, während die Zurückhaltung der Soldaten zu Empörung geführt hat, weil manche ihre Reaktion als Demütigung der Armee empfinden. (Fox)  Es ist ein weiteres trauriges Beispiel für junge Menschen, denen von Kindesbeinen an Hass auf Juden und Israel beigebracht wurde - durch ihre Familien, Lehrer, Politiker und religiöse Leiter. Bitte betet für diese jungen Leute, die so indoktriniert wurden. Mögen sie durch ein Wunder von Jeschua erfahren und Ihn erkennen.

NACH SIEG ÜBER ISIS: WEIHNACHTEN KEHRT IN DEN NORDIRAK ZURÜCK – Christen im nordirakischen Mosul und seiner Umgebung feierten 2017 zum ersten Mal wieder Weihnachten, nachdem sie drei Jahre unter der brutalen Herrschaft der ISIS gelebt hatten. „Der letzte Weihnachtsgottesdienst fand hier 2013 statt. Jetzt steht das Kreuz über der St. Pauluskirche wieder“, sagte Martin Banni, ein katholischer Priester aus Chaldäa gegenüber Journalisten. „Dass wir hier Weihnachten feiern ist eine klare Botschaft: trotz aller Drohungen, trotz der Verfolgung und den Morden, die wir im Irak erleben mussten, hegen wir die Hoffnung, dass sich dieses Land ändern wird.“ Während der Herrschaft der ISIS im Nordirak wurden Christen regelmäßig exekutiert, entführt und vertrieben. Chaldäische, assyrische und syrisch-orthodoxe Christen, die in Städten in der Ebene Ninive leben, entzündeten die „Weihnachtsflamme“ in den Höfen ihrer alten Kirchen, von denen viele durch die ISIS geschändet oder niedergebrannt wurden. „Die jungen Leute haben den Abend damit verbracht, unsere Stadt mit Lichtern zu schmücken - wie wir das früher, bevor die ISIS kam, gemacht haben“, so Bernadette Al-Maslob, eine 59-jährige Bewohnerin von Karemlash, rund 28 km südöstlich von Mosul. (Media Line)  „Mein Gott ist mein Hort, bei dem ich Zuflucht suche, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste und meine Zuflucht. Mein Retter, vor Gewalttat rettest du mich!“ - 2. Samuel 22,3

BEN-GURION-FLUGHAFEN SOLL FÜR 1,1 MRD. EURO ERWEITERT WERDEN – Die israelische Flughafenbehörde gab diese Woche bekannt, dass sie den nach dem ersten israelischen Ministerpräsidenten, Ben-Gurion, benannten Flughafen in den nächsten fünf Jahren für umgerechnet 1,1 Milliarden Euro beträchtlich ausbauen will. Ausschlaggebend für das geplante Projekt ist das steigende Passagieraufkommen. Der Flughafen Ben-Gurion dient auch als internationales Drehkreuz für den jüdischen Staat. Seit Anfang 2017 erlebte der am Rande von Tel Aviv gelegene Airport einen 18%-igen Anstieg bei den internationalen Passagieren. Jährlich landen dort über 20 Mio. Fluggäste. Das Ministerium für Transport erwartet für 2018 23 Mio. Gäste und bis 224 sogar 30 Mio. Im Jahr 2017 begrüßte Israel so viele Touristen wie noch nie. (Algemeiner, Globes)

VEGANER SETZEN TREND FÜR 2018, ISRAEL IST VORREITET – Auf Pflanzen basiertes Essen gilt als heißester kulinarischer Trend für 2018, glaubt man zahlreichen Trendlisten für Ernährung. Israel weiß das schon lange. Die in New York ansässige internationale Beraterfirma in Sachen Essen und Restaurants, Baum+Whiteman, erklärte jetzt, Restaurants müssen erst einmal gehörig aufholen, wenn es um den rapiden Wechsel zu pflanzlichen Nahrungsmitteln geht. Für 2018 erwarten sie dahin gehend eine Änderung. „Die Generation der Jahrtausendwende ist jetzt, wo sie noch jung ist, offen für auf Pflanzen basierende Ernährung und wird wahrscheinlich dabei bleiben. Wir sehen hier eine Spaltung in der Essensbranche, wobei pflanzliche Nahrungsmittel immer mehr Platz auf den Regalen von Supermärkten einnehmen, aber bisher kaum auf den Menüs in Restaurants zu finden sind“, so die Beraterfirma. Sie sagt voraus, dass im neuen Jahr immer mehr Gastronomiebetriebe vegane Gerichte anbieten werden, um der zunehmenden Anzahl von Menschen gerecht zu werden, die veganes Essen ins Herz geschlossen haben. Den von Baum+Whiteman veröffentlichten Zahlen zufolge essen 83 % der Verbraucher in den USA der Gesundheit wegen mehr Pflanzliches; 62 % tun es, um ihr Gewicht zu kontrollieren. Dem Unternehmen nach trinken 58 % der Erwachsenen pflanzliche Milch und Google verzeichnete dieses Jahr einen 90 % Zuwachs bei Suchen mit dem Schlagwort „vegan“. (Jerusalem Post)

VFI BRAUCHT EURE HILFE – Über die Projekte von Vision für Israel könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und Gaben! „Denn es hat Mazedonien und Achaja wohlgefallen, einen Beitrag zu leisten für die Bedürftigen unter den Heiligen, die in Jerusalem sind. Es hat ihnen nämlich wohlgefallen, auch sind sie ihre Schuldner. Denn wenn die Nationen ihrer geistlichen Güter teilhaftig geworden sind, so sind sie verpflichtet, ihnen auch in den leiblichen zu dienen.“ - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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