AKTUELLES AUS JERUSALEM

Nachrichten- und Gebetsbrief von Vision für Israel und dem Joseph-Lagerhaus

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Freitag, 27. April 2018

„Denn Ich kenne ja die Gedanken, die Ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.“  Jeremia 29,11

MESSERATTACKE AUF ORTHODOXEN JUDEN IN MANHATTAN – Jack Gindi, 28, ein orthodoxer Jude wurde am Montag, den 23.4.2018 bei einer Messerattacke in der Nähe vom Empire State Building schwer von Tyquan Bailey, 22, aus Orange in New Jersey verletzt. Laut Polizei gab es zuvor möglicherweise einen Streit, eventuell weil sie sich auf dem Bürgersteig angerempelt hatten. Bailey, der für FedEx Pakete ausliefert, schlug Gindi erst mit der Faust zu Boden; dann zückte er ein Messer und stach Gindi mehrfach in den Brustkost. Der Jude wurde nach der Notversorgung ins Bellevue-Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei nahm den Täter fest. Dem Krankenhaus zufolge waren die Verletzungen Gindis sehr schwer; sein Zustand hat sich jedoch Gott sei Dank stabilisiert und er wird diesen brutalen Angriff überleben. (INN)  Bitte betet für Jack Gindis volle Genesung, für Kraft und Trost.

DAS VOLK DER SENACA FEIERT ISRAELS UNABHÄNGIGKEITSTAG! – Die Seneca, sie selbst nennen sich „Onodowohga“ (oder „Leute vom großen Hügel“), sind ein nordamerikanischer Indianerstamm, der zur Irokesenliga gehört. Sie leben im Westen des Bundesstaates New York. Nun haben sie den 19.4.2018 offiziell als „70. Jahrestag der Unabhängigkeit Israels“ anerkannt. „Das Volk der Senaca und der Staat Israel haben beide eine Leidenschaft für Freiheit und sind bereit, für ihre Souveränität zu kämpfen und diese ebenso zu verteidigen wie das Recht, als ein freies, unabhängiges Volk zu leben. Das Volk der Senaca bewundert und respektiert den kämpferischen Geist des israelischen Volkes. Dieser kämpferische Geist des Volkes Israel hat den Staat Israel in die Lage versetzt, seine Souveränität, ja sogar seine Existenz, zu schützen und gegenüber all denen zu verteidigen, die versucht haben, ihn zu zerstören. Darum erkläre ich, Todd Gates, als Präsident des Indianervolkes der Senaca, diesen 19.4.2018 auf dem Gebiet der Senaca zum Israelischen Unabhängigkeitstag.“ (Arutz 7)  „Und alle Nationen werden euch glücklich preisen, denn ihr, ihr werdet ein Land des Wohlgefallens sein, spricht der HERR der Heerscharen.“ - Maleachi 3,12

ISRAEL RÄUMT BEI BIBELQUIZ AB – Wieder hat ein israelischer Junge das Internationale Bibelquiz gewonnen; ein Mädchen aus Haifa kam auf Platz 2. So hat Israel als Gastgeber bei der Veranstaltung seine Vormachtstellung erneut bewiesen. Asriel Schilat, 16, aus Hatzor Haglilit im Norden des Landes, der auf eine Jeschiwa (Thoraschule) in Schomria im Süden geht, errang seinen Sieg am israelischen Unabhängigkeitstag in Jerusalem. Schilat und die Zweitplatzierte Oriah Cohen waren unter den vier Israelis, die das Finale nach 16 Runden ebenso erreicht hatten wie je drei Amerikaner und drei Mexikaner, zwei Australier und Südafrikaner, sowie jeweils ein Schüler aus Panama und einer aus Argentinien. Gewöhnlich holen Israelis die Titel, obwohl es 2014 ein Kanadier war; im Jahr 2013 gab es ein Unentschieden zwischen einem Israeli und einem Amerikaner. Premier Netanjahu war bei dem Wettbewerb am 19.4.2018 dabei und gab eine kurze Rede nach der Siegerehrung. (JTA)

REGEN UND ÜBERSCHWEMMUNGEN IM APRIL? – Nach einer Woche Sommerwetter erwartete Israel diese Woche bei unterdurchschnittlichen Temperaturen neue, teilweise heftige und gewittrige Regenfälle in vielen Teilen des Landes. (INN)  Bitte betet für Schauer als Segen für das Land - ohne Schäden für Land und Leute durch Überschwemmungen. „Und ihr, Söhne Zions, jubelt und freut euch im HERRN, eurem Gott! Denn Er gibt euch den Frühregen nach dem Maß der Gerechtigkeit, und Er lässt euch Regen herabkommen: Frühregen und Spätregen wie früher.“ - Joel 2,23

RUMÄNIENS BOTSCHAFT SOLL NACH JERUSALEM ZIEHEN – Auch Rumänien will seine Botschaft nach Jerusalem verlegen, wie der Chef der Sozialdemokraten (PSD) Liviu Dragnea am 20.4.2018 bekannt gab. Es wäre die erste europäische Botschaft, die dies tut. Dragnea erklärte, die rumänische Regierung habe den Prozess angestoßen. Der israelische Premier Netanjahu hatte wenige Tage davor mitgeteilt, sechs Länder diskutierten den gleichen Schritt. Dragnea zufolge wäre der Umzug mit großen Vorteilen für Rumänien verbunden, es sei aber auch ein pragmatischer Schritt. Wie jedes andere Land habe Israel das Recht, seine Hauptstadt da zu errichten, wo es wolle. Die stellvertretende israelische Außenministerin Tzipi Hotovely begrüßte die Ankündigung aus Bukarest. (Reuters, Worthy News)

IVANKA TRUMP, KUSHNER UND MNUCHIN WOLLEN BEI DER ERÖFFNUNG DER US-BOTSCHAFT DABEI SEIN – Rund 250 Personen werden sich einer Delegation aus den USA anschließen, wenn das Land im nächsten Monat seine Botschaft in der Hauptstadt Israels einweiht. Zu ihnen zählen dutzende von Politikern, ranghohe Berater von Präsident Donald Trump sowie Finanzminister Steven Mnuchin. Mnuchin, ein Jude, leitet die Delegation nach Jerusalem am 14.5.2018. Neben rund 40 Senatoren und Mitgliedern des US-Repräsentantenhauses werden auch führende US-amerikanische Juden nach Israel reisen wie zum Beispiel Jared Kushner, der Schwiegersohn und Berater Donald Trumps. Wahrscheinlich wird auch Trumps Tochter Ivanka dabei sein. (Arutz 7)

MEHR WIRTSCHAFTLICHE BEZIEHUNGEN ZU ARABISCHEN LÄNDERN – Israel freut sich über mehr und mehr Geschäftsbeziehungen zur arabischen Welt, wie ein führender israelischer Geschäftsmann mitteilte, der geholfen hat, den Weg dafür zu bahnen. „Es hat 70 Jahre gebraucht, aber jetzt sehen wir Zeichen für eine Normalisierung“, so das ehemalige Mitglied der Knesset für die Arbeitspartei, Erel Margalit. Er betreibt eine Wagnisfinanzierungsgesellschaft und ist oft im Nahen Osten unterwegs, um sich mit Emiren, Monarchen und führenden arabischen Geschäftsleuten zu treffen. Die israelische Expertise bei großen Daten sowie für wirtschaftliche und künstliche Intelligenz ist für Europäer und Araber sehr interessant. Margalit nannte Jordanien, Ägypten, Marokko sowie die beiden größten Städte in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Dubai und Abu Dhabi als Beispiele für Wirtschaftspartner Israels im Nahen Osten. Diese wollten allesamt in Israel hergestellte Werkzeuge nutzen. Margalit traf sich aber auch mit Vertretern aus Oman und Tunesien. Vor kurzem besuchte er darüber hinaus beispielsweise Katar, um an einer Konferenz für regionale Entwicklung teilzunehmen. Es war das erste Mal in zehn Jahren, dass eine führende Persönlichkeit aus Israel daran teilnahm. Derzeit entwickelt Saudi Arabien eine „smarte City“ im Wert von rund 410 Milliarden Euro - und zwar unweit der im Süden Israels gelegenen Stadt Eilat. Diese Gelegenheit für neue Geschäfte bietet sich für israelische Firmen und Dienstleister geradezu an. (Jerusalem Post)  Bitte betet weiterhin für den Ausbau guter wirtschaftlicher und diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und anderen Nationen, die früher nichts mit Israel zu tun haben wollten.

KEINE „BESETZTEN“ GEBIETE MEHR – In einem Jahresbericht der US-Regierung über Menschenrechte werden die Palästinensergebiete erstmals seit 1979 nicht mehr als „besetzte Gebiete“ bezeichnet. In dem Bericht des US-Außenministeriums werden die Gegenden einfach mit ihren geographischen Bezeichnungen aufgelistet: Gaza, das Westjordanland, Judäa und Samaria, die Golanhöhen. Israel hatte sich im Jahr 2015 aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen. Seither hat es dort keine administrative Kontrolle. Allerdings hat es in Sachen Sicherheit durch seine Armee weiterhin die volle Kontrolle über Judäa und Samaria und bewilligt auch neue Bauvorhaben von israelischen „Siedlern“, die dort leben möchten. „Die Lüge, dass die palästinensischen Gebiete ‚besetzt‘ gewesen sein sollen, ist nun entlarvt“, schrieb Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman als Reaktion auf den Bericht und weiter: „Es heißt, wenn eine Lüge oft genug wiederholt wird, würde sie Wahrheit, aber die Wahrheit ist immer stärker. Der Bericht des US-Außenministeriums beweist dies.“ (Arutz 7)

NEUE TECHNOLOGIE SOLL COMPUTER HUNDERTMAL SCHNELLER MACHEN – Israelische Forscher haben eine Technologie entwickelt, die es möglich macht, dass unsere Computer und SMS hundertmal schneller funktionieren. Der Grund sind Terahertz-Mikrochips. Bisher war das Problem bei diesen Chips die Überhitzung und Skalierbarkeit. Doch nach drei Jahren intensiver Forschung ist es einem Physiker an der Hebräischen Universität von Jerusalem gelungen, eine Lösung zu finden. Uriel Levy und sein Team haben jetzt den Beweis für ihr Konzept vorgelegt, wofür sie die so genannte NVM-Technologie einsetzen wollen. „Diese Entdeckung könnte helfen, die ‚THz-Lücke‘ zu schließen und neue, leistungsstarke, kabellose Geräte zu entwickeln, die Daten bedeutend schneller übertragen als bisher. In einer Welt des technischen Fortschritts ist dies eine wegweisende Technologie“, so Levy. (Israel 21c)

NASA WILL STRAHLENSCHUTZ AUS ISRAEL PROBIEREN – Ein von der israelischen Firma StemRad entwickelter Anzug, der Astronauten vor Strahlung schützen soll, wird demnächst ins All gehen, um für eine NASA-Mission zum Mars im Jahr 2021 getestet zu werden. Mit dem Anzug sollen die Organe, die besonders durch Strahlung gefährdet sind, geschützt werden. Die Israelische Raumfahrtorganisation (IAA), die dem Wissenschafts- und Technologieministerium untersteht, wollte diese Woche ein Abkommen mit der NASA schließen, so dass diese Anzüge auf den Flug für „Experimente im fernen Weltall“ mitgehen können. Dem zuständigen Minister Ofir Akunis zufolge sind israelische Unternehmer weltweit für ihre Innovationen bekannt. Er sagte: „Wir sind stolz, den Weg für Unternehmer zu bahnen und ihnen den Einsatz dieser hypermodernen, israelischen Technologie bei einem der faszinierendsten Experimente der letzten Jahre zu ermöglichen. Was für ein wunderbares Geschenk zum 70. Geburtstag Israels.“ (Jerusalem Post)

VFI BRAUCHT EURE HILFE – Über die Projekte von Vision für Israel könnt ihr euch auf unserer Website unter www.visionforisrael.com/de informieren. Danke im Voraus für eure Unterstützung in Gebet und für eure finanziellen Gaben! „Denn es hat Mazedonien und Achaja wohlgefallen, einen Beitrag zu leisten für die Bedürftigen unter den Heiligen, die in Jerusalem sind. Es hat ihnen nämlich wohlgefallen, auch sind sie ihre Schuldner. Denn wenn die Nationen ihrer geistlichen Güter teilhaftig geworden sind, so sind sie verpflichtet, ihnen auch in den leiblichen zu dienen.“ - Römer 15,26-27

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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