AKTUELLES AUS JERUSALEM

Nachrichten- und Gebetsbrief von Vision für Israel und dem Joseph-Lagerhaus

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Freitag, 7. Juli 2017

Hilf deinem Volk und segne dein Erbteil; weide sie und trage sie bis in Ewigkeit!  Psalm 28,9

FLUGZEUGTRÄGER TRIFFT IN HAIFA EIN – Der US-amerikanische Flugzeugträger George H.W. Bush hat jetzt zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 in einem israelischen Hafen angelegt. Ein Sprecher der israelischen Armee erklärte: „Seine Ankunft symbolisiert die stetige Zusammenarbeit zwischen der IVK und den Streitkräften der USA. Es ist eine Beziehung, die auf gemeinsamen Werten und Interessen beruht.“ Ranghohe Vertreter der IVK und der US-Armee werden sich treffen, so lange die USS George H.W. Bush im Hafen von Haifa liegt. Das riesige Schiff ist 333 Meter lang und bietet Platz für eine Besatzung von fast 5.000, einschließlich der Fliegertruppe. Der Flugzeugträger soll sich an den Einsätzen der Koalition gegen die Terrorgruppe ISIS beteiligen. Ein Teil der gemeinsamen Übungen umfasst die Landung eines israelischen Helikopters auf dem Flugzeugträger G.H.W. Bush. (Media Line)

UNTERZEICHNUNG VON WAFFENVERTRAG BEI HISTORISCHEM ISRAELBESUCH VON MODI – Israel und Indien wollen im Verteidigungswesen mehrere bedeutende Verträge unterzeichnen, wenn der indische Präsident Narendra Modi nach Israel zu Besuch kommt. Beide Länder pflegen inzwischen seit 25 Jahren diplomatische Beziehungen. Modi landete am Dienstag, den 4.7.17. Er hat bereits betont, dass Verteidigungsfragen nicht das einzige Thema des Besuches sein würden. Beide Seiten wollten eine Reihe von Verträgen in den Bereichen Innovation, Entwicklung, Wissenschaft, Technologie und Weltraum unterzeichnen. Historisch gesehen war Indien immer für einen eigenen palästinensischen Staat. Da Indien jedoch auch zum jüdischen Staat enge Beziehungen wollte, ist das Eis zwischen beiden Ländern in den letzten Jahren getaut. (INN)  „Und die Nationen werden deine Gerechtigkeit sehen und alle Könige deine Herrlichkeit. Und du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, den der Mund des HERRN bestimmen wird.“ - Jesaja 62,2

MODI IN ISRAEL – Schätzungsweise 31 Millionen in Indien geborene Menschen leben für eine gewisse Zeit oder dauerhaft im Ausland, weshalb der indische Premierminister Narendra Modi die indische Diaspora als ein bedeutendes und wertvolles diplomatische Gut betrachtet. Darum veranstaltet er große Events mit Menschen mit indischen Wurzeln, wenn er ins Ausland reist. Auch bei seinem Besuch in Israel wollte Modi mit dieser Tradition nicht brechen. Diese Woche kam er erstmals als indischer Premier ins Heilige Land. Israel steht mit an der Spitze der 35 Länder weltweit, die für die indische Diaspora von Bedeutung sind. Modi wollte bei einem großen Benefiz-Event auf dem Messegelände in Tel Aviv vor 4.000 bis 5.000 Menschen sprechen. Diese Veranstaltungen gehören zu seinen Reisen und gestatteten es ihm, Menschen kennen zu lernen, von denen einige ihre Verbindung nach Indien ganz offensichtlich pflegen wollen. Modi wolle ihnen danken, weil sie der Gesellschaft einen Beitrag leisten, indem sie die Beziehungen zwischen beiden Ländern aufrechterhalten und ausbauen. Er sehe diese Menschen immer als Freunde seines Landes. (Jerusalem Post)

BEWÄSSERUNGSANLAGEN FÜR KLEINBAUERN IN INDIEN – Der Wasserbedarf in der Landwirtschaft Indiens ist weiterhin riesengroß. Israelische Firmen spielen eine führende Rolle, um Kleinbauern mit erschwinglichen Mikrobewässerungssystemen zu versorgen. Seit beide Länder 1992 ihre Beziehungen aufnahmen, ist der Umsatz bei Projekten zur Tröpfchenbewässerung von israelischen Privatfirmen in diesem Bereich von rund 1 Million Euro auf gut 1 Milliarde Euro gestiegen. Amnon Ofen, Chef der Firma NaanDanJain Irrigation, sagte: „Wir bieten ganzheitliche Lösungen und das ist es, was die Landwirte brauchen.“ NaanDanJain konzentriere sich auf Tröpfchenbewässerungsanlagen für Kleinbauern mit weniger als einem Morgen Land, so Ofen. Alles in allen decken israelische Firmen rund 50 Prozent des weltweiten Marktes ab, in Indien sind es sogar 75 Prozent. Heute nutzen rund 15 Millionen Bauern in Indien Tröpfchenbewässerung. Die Verwaltungen der indischen Bundesstaaten und der Regierung des Landes haben sich zusammengetan. Sie subventionieren die Bauern und übernehmen 50 Prozent der Kosten für die Anlagen, wie Ofen hinzufügte. (Jerusalem Post)  Und Reichtum und Ehre kommen von Dir, und Du bist Herrscher über alles. Und in Deiner Hand sind Macht und Stärke, und in Deiner Hand liegt es, einen jeden groß und stark zu machen.“ - 1. Chronik 29,12

ARABISCHES BEGRÄBNIS WIRD ZU ANTIISRAELISCHER PROZESSION – Am Sonntag, den 2.7.17 ordnete der Kommandant für den Bezirk Jerusalem Joram Halevi die Beendigung einer Beerdigungsprozession für einen arabischen Bewohner von Ostjerusalem an, weil die Teilnehmer die Flagge der so genannten Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) schwangen, Parolen gegen Israel riefen und die öffentliche Ordnung störten. Während der Beerdigung reagierten die arabischen Teilnehmer nicht auf die Anordnungen der Polizei, blockierten die Straße und warfen Steine auf die Beamten, als diese versuchten, sie auseinander zu treiben. Einen Polizisten traf ein Stein im Gesicht; er wurde vor Ort medizinisch versorgt. Die Polizei betonte, sie würde nicht zulassen, dass irgendjemand die Beerdigung in ein nationalistisches Ereignis umfunktioniert und die öffentliche Ordnung stört. „Die Beamten haben sofort eingegriffen und die Versammlung aufgelöst. Die Polizei ist bemüht, die Gesetzesbrecher zu identifizieren und vor Gericht zu stellen“, erklärte ein Sprecher der israelischen Polizei. (Koenig)  Bitte betet weiter gegen die Aufstände und den Terror in und um Jerusalem.

PA-VORSITZENDER VERSPRICHT, TERRORDENKMAL IN DSCHENIN WIEDER AUFZUBAUEN – In der Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ist die Fatah die führende Partei, ihr Vorsitzender Abbas hat versprochen, das Monument in Dschenin wiederherzustellen, das den Terroristen gewidmet ist, die am 15.5.1974 ein Massaker auf israelische Kinder verübten hatten. Damals wurden 22 Schulkinder und vier Erwachsene ermordet. Das Denkmal soll wieder auf seinem ursprünglichen Platz zurückkehren; dieser ist übrigens nach dem Terroristen Khaled Nazzal benannt, der den Terrorangriff in der Stadt Maalot im Norden koordiniert hatte. Vor kurzem hatte die IVK das Denkmal entfernt, wobei es Zusammenstöße mit teilweise bewaffneten Palästinensern gab. Ein Soldat der Israelischen Verteidigungskräfte war leicht verletzt worden, als ein Demonstrant auf ihn schoss; auch sechs Palästinensern wurden verletzt. Am 1.7.17 errichteten die Palästinenser das Monument wieder an seinem angestammten Ort. „Es ist egal, wie oft die Besatzer das Denkmal für die Märtyrer entfernt. Es ist unsere Pflicht, es wieder zu errichten“, so die Fatah. Die Partei von Abbas fügte hinzu, aus Solidarität mit Dschenin habe man in Ramallah schnell ein Denkmal zu Ehren von Nazzal errichtet. Die Aufschrift lautete: „Dieses Monument ehrt den Märtyrer Khaled Nazzal. Es wurde errichtet, um die Besatzer zu provozieren.“ Die Verherrlichung von Nazzal durch die Fatah unterminiert das Versprechen, das ihr Vorsitzender Mahmud Abbas dem US-amerikanischen Präsidenten Trump im Mai bei seinem Besuch im Weißen Haus gab. Er hatte erklärt, er wolle dafür sorgen, die Hetze zu beenden: „Herr Präsident, ich verspreche Ihnen, dass wir unsere Jugend, unsere Kinder, unsere Enkelkinder auf der Grundlage einer friedlichen Kultur erziehen.“ (Algemeiner)

FÜHRENDE JUDEN IN LATEINAMERIKA HABEN ANGST VOR TERRORANSCHLÄGEN – Laut einer Umfrage haben 65 Prozent der führenden Juden in Lateinamerika Angst, dass ihre Gemeinden einem Terroranschlag zum Opfer fallen könnten. In Argentinien liegt die Zahl sogar bei 90 Prozent, denn dort gab es bereits zwei Anschläge. Bei dem Anschlag 1992 auf die israelische Botschaft in Buenos Aires kamen 29 Menschen ums Leben, 242 wurden verletzt. 1994 wurde das AMIA-Zentrum der Stadt angegriffen, wobei 84 Todesopfer und 300 Verletzte zu beklagen waren. Die neue Umfrage wurde vom Jüdischen Kongress von Lateinamerika durchgeführt. Demnach haben die Leiter das Gefühl, dass ihre Gemeinden sehr wahrscheinlich Angriffsziele für Terroristen sind, auch wenn sie der Meinung sind, es sei möglich, ihren Glauben im ihrem jeweiligen Land offen zu zeigen. Den US-amerikanischen Präsidenten sehen nicht alle gleich; Leiter aus 14 Ländern glaubten, Trump würde Israel in die Sicherheitsfragen unterstützen, aber den Friedensprozess behindern. (Jerusalem Post)

ISRAEL SPENDET ROLLSTÜHLE FÜR VIETNAMESISCHE KINDER – Die Botschaft von Israel in Vietnam hat letzte Woche 15 Rollstühle an behinderte Kinder in Ho Chi Minh City überreicht. Die Organisation „Rollstühle der Hoffnung“ und die Alyn-Rehabilitationsklinik für Kinder spendeten die leichten, kinderfreundlich gestalteten, hochwertigen Rollstühle. Der Leiter der israelischen Botschaft Doron Lebovich sagte, insgesamt bekämen 100 Kinder ihren Rollstuhl noch in diesem Monat. (dta News)  „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!“ - 1. Mose 12,3

NEONAZIS IN LAKEWOOD, NEW JERSEY – Am Sonntag, den 2.7.2017 wurden Juden in Lakewood, New Jersey von Mitgliedern einer Neonaziorganisation aus Virginia angegriffen. Am frühen Sonntagmorgen wurden ein großes antisemitisches Banner an der Holocaust-Gedenkstätte vor der Synagoge aufgehängt und antisemitische Flyer unter die Scheibenwischer von verschiedenen Fahrzeugen geklemmt. Der Justizminister von New Jersey Christopher Porrino bezeichnete den Vandalismus als widerwärtig und setzte eine Belohnung von rund 10.000 Euro für Informationen aus, die zur Festnahme der Täter führt. (Arutz 7)

LAUBHÜTTENFEST 2017 – Wir laden euch ganz herzlich ein, an Sukkot, dem freudigsten der Herbstfeste, dabei zu sein. Während der Feiertage danken wir Gott für Seine Treue und Versorgung. Diese Jahr veranstalten wir wieder zwei Konferenzen zum Laubhüttenfest: Die erste in Jerusalem vom 8.-10. Oktober, die zweite – für alle, die nicht nach Israel kommen können – in London vom 20.-21. Oktober. Habt ihr Lust, Barry und Batya in England zu sehen und mit uns in London zu feiern und Gemeinschaft zu haben? Zu den Gastsprechern dort gehören Pastor Wes Richards, Pastor Dennis Greenidge, Pastor Derek Walker sowie natürlich Barry und Batya Segal. Ort: Emmanuel Centre, 9-23 Marsham Street, Westminster, London, SW1P 3DW. Zeiten: Freitag, den 20.10 um 19:30, Samstag, den 21.10. ab 10:30. Kosten: 15 Pfund pro Person, kostenlos für Kinder unter zwölf. Weitere Informationen zu beiden Konferenzen findet Ihr auf unserer Website: https://www.visionforisrael.com/tours .

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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