AKTUELLES AUS JERUSALEM

Nachrichten- und Gebetsbrief von Vision für Israel und dem Joseph-Lagerhaus

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Freitag, 27. August 2010

„Und deine Tore werden beständig offenstehen. Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen.“  Jesaja 60,11

SUKKOT-FEIERN UND TOUR DURCH ISRAEL (22. BIS 29. SEPT.) – Barry und Batya Segal laden euch ganz herzlich ein, die Sukkot-Feierlichkeiten in Jerusalem zu besuchen – zusammen mit Juden aus ganz Israel und aus dem Ausland. Zu den Sprechern und Anbetungsleitern beim Laubhüttenfest 2010 gehören unter anderem Lance Lambert, Barry und Batya Segal, Frank und Marlou van Essen, David Silver, Mattheus van der Steen. Es gibt auch die Möglichkeit, vorher an einer Reise durch Israel teilzunehmen. Weitere Informationen unter: http://visionfuerisrael.org/laubhuettenfest/

CHRISTLICHE STUDENTEN VERTEIDIGEN ISRAEL IM AUSLAND – In den letzten Jahren haben israelische Politiker bei Vorlesungen an Universitäten im Ausland mit Störungen durch pro-palästinensische Studenten zu kämpfen gehabt, was zu Unterbrechungen führte. Manche Veranstaltungen wurden sogar ganz abgesagt. Dies führte dazu, dass sich Mitglieder der Knesset etwas einfallen ließen. Ihnen wurde klar, dass die Antwort auf antagonistische moslemische Demonstrationen nicht von jungen jüdischen Studenten, sondern von Christen kommen würde, die bereit sind Israel zu verteidigen. Knessetmitglied David Rotem fing an, Christen an allen prestigeträchtigen Universitäten in Nordamerika und Europa ausfindig zu machen und zu informieren. Ziel war die Gründung von nicht-jüdischen Gruppen, die auf ihrem Campus auf Seiten Israels stehen. Bisher haben 150 Studenten an den vorbereitenden Seminaren teilgenommen. (Ynet)  „Glücklich bist du, Israel! Wer ist wie du, ein Volk, gerettet durch den HERRN, der der Schild deiner Hilfe und der das Schwert deiner Hoheit ist?“ - 5. Mose 33,29

NEUE GELDQUELLE FÜR AL KAIDA IN AFGHANISTAN? - Die Ankündigung der afghanischen Regierung, dass Geologen ein riesiges Ölvorkommen im Norden des Landes entdeckt haben, könnte dazu führen, dass das Land in stärkerem Maße zur Zielscheibe der Terrororganisation Al Kaida wird. Das Vorkommen zwischen den Provinzen Balk und Schiberghan beläuft sich Schätzungen zufolge auf rund 1,8 Milliarden Barrel. (Arutz-7)

1,5 MILLIARDEN BARREL ÖL IN ISRAEL ENTDECKT – Am 18. August kündigte eine israelische Firma, die Öl sucht, an, sie habe in der Nähe von Rosch Ha Ajin Ölvorkommen entdeckt. Es handelt sich potentiell um 1,5 Milliarden Barrel Öl. Weitere Angaben über die mögliche Fördermenge pro Tag, Produktionskosten und ob es wirtschaftlich wäre, wurden nicht gemacht. Die tatsächlich förderwürdige Menge wird erst im September bei der Veröffentlichung des Abschlussberichts bekannt werden. Trotz der fehlenden Einzelheiten über die Rentabilität des Fundes, gab es schon am frühen Morgen eine Schlagzeile nach der anderen über die mögliche Ausbeute. „Das ist ein Fund, der uns sehr freut“, sagte Amir Makov, der Leiter des Israelischen Petroleuminstituts. (Worthy News)

NETANJAHU: SICHERHEIT AN ERSTER STELLE – Zwei Tage, nachdem die US-Regierung mitgeteilt hatte, die PA sei zu direkten Gesprächen bereit, sind viele Fragen noch ungeklärt, wie zum Beispiel wo die Gespräche stattfinden sollen, wer daran teilnehmen wird und worum es gehen soll. Aus dem Büro von Premier Netanjahu hieß es, in den Meetings würde es zunächst um Sicherheitsfragen gehen. Erst danach könne man über Grenzverläufe und territorialen Zugeständnisse sprechen. (INN)  Israel geht u.a. wegen seiner Erfahrungen in Gaza langsam und mit Bedacht vor, wenn es um die Bildung eines palästinensischen Staates geht. Der Staat Israel zog sich 2006 aus Gaza zurück und siedelte die dort lebenden, fleißigen jüdischen Familien aus dem Gaza-Streifen um. Er hinterließ den Arabern landwirtschaftliche und andere Anlagen im Wert von umgerechnet mehreren Millionen Euro zurück. Die PA hätte sich diese Anlagen zu Nutze machen sollen, um Gaza in eine wirtschaftlich arbeitende Demokratie zu verwandeln. Die Palästinenser versprachen Frieden im Austausch für diese Gebiete. Doch stattdessen erlebte der jüdische Staat dauerhaften Raketenbeschuss und Selbstmordattentate auf unschuldige Bürger - aus dem Gaza-Streifen heraus, d.h. aus dem Gebiet, dass Israel in der Hoffnung auf Frieden abgegeben hatte. Auch wurden landwirtschaftliches Gerät, Treibhäuser und Geschäfte von palästinensischen Arabern beschädigt oder zerstört. Die Verschwendung von Ressourcen und Chancen, die Israel ihnen kostenlos überlassen hatte, lassen sich nicht beziffern. Nur wer die Fakten nicht kennt, will, dass Israel solch einen Austausch („Land für Frieden“) mit seinem erklärten Feind wiederholt. Bitte betet, dass Politiker und religiöse Leiter, die es gut meinen, richtig informiert werden. 

JÜDISCHER ASTRONAUT ERWÄGT ALIJA – Der jüdisch-amerikanische Astronaut Garrett Reisman, 42, überlegt, ob er nach Israel umziehen soll. Es hänge davon ab, ob er eine Arbeit findet. Reisman war 2008 zum ersten Mal im All. Er verbrachte drei Monate auf der internationalen Weltraumstation und gab währenddessen in der beliebten amerikanischen Show The Colbert Report ein Live-Interview. Er hatte auch noch eine weitere Botschaft gesandt: „Alles Gute zum 60. Jahrestag, Israel!“ (INN)

VORBEREITUNG ZUM WIEDERAUFBAU VON JOSEFS GRABMAHL – Die Chefrabbiner Shlomo Amar und Jona Metzger riefen vor kurzem dazu auf, das Grabmahl des Patriarchen Josef in Samaria wieder aufzubauen. Die Stätte, in der sich die Überreste Josefs befinden, war von Vandalen aus den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) schwer beschädigt worden. Der Ort steht unter der Kontrolle der PA. Nur an wenigen Tagen im Jahr ist es einer begrenzten Anzahl von jüdischen Gläubigen erlaubt, an dieser heiligen Stätte kurze Gebete zu sprechen – und zwar unter Aufsicht von Wachmännern der Israelischen Verteidigungskräfte (IVK). Interessierte müssen oft monatelang auf die Ausstellung einer Genehmigung warten. Seit dem Jahr 2000 ist die Grabstätte mehrfach beschädigt und sogar in Brand gesteckt worden. Damals übergab Israel die Stadt Schechem in die PA-Kontrolle. In 2009 fanden Besucher zertrümmerte Grabsteine und mit Hakenkreuzen beschmierte Wände vor. (Arutz-7)

ISRAEL GEWINNT FIELDS-MEDAILLE - Professor Elon Lindenstrauss vom Einstein-Institut für Mathematik an der Hebräischen Universität Jerusalem ist am 19.8. die mit dem Nobelpreis vergleichbare höchste Auszeichnung für Mathematik verliehen worden. Der Preis wird alle vier Jahre an herausragende Mathematiker bis zu einem Alter von 40 Jahren vergeben. Mit Lindenstrauss hat ihn zum ersten Mal ein Israeli erhalten. Die Verleihung fand in Hyderabad in Indien anlässlich der Eröffnung des Internationalen Mathematik-Kongresses statt und wurde durch die indische Staatspräsidentin Shrimati Pratibha Patil vorgenommen. Prof. Lindenstrauss wurde 1970 als Sohn des Mathematikprofessors Joram Lindenstrauss geboren. Elon Lindenstrauss ist auch Gewinner des Israel-Preises für Mathematik sowie weiterer Preise der Israelischen Akademie für Wissenschaft. Er absolvierte das Talpiot-Programm für Hochbegabte in der israelischen Luftwaffe (IAF) und dient als Reservemajor in der IDF. (botschaftisrael.de)

ISRAEL WILL SUPERMACHT IM All WERDEN – Premier Benjamin Netanjahu will einen Plan in die Wege leiten, um Israel zur Satelliten-Supermacht zu machen. Medienberichten zufolge soll der Verkauf von israelischen Produkten auf umgerechnet ca. 7,5 Mrd. Euro pro Jahr gesteigert werden. Der auf mehrere Jahre ausgelegte Plan fordert die Regierung auf, die Unterstützung für die Weltraumforschung und -entwicklung alljährlich um mehrere Hundert Millionen Schekel aufzustocken. Die Investitionen sind hauptsächlich für die Verkleinerung von Satelliten gedacht; die israelischen „Minisatelliten“ sind eine Marktnische. Ihre Verkäufe sollen Milliarden einbringen. Israel ist eines der wenigen Länder, das Satelliten unabhängig entwickeln, bauen und in den Orbit senden kann. (Jerusalem Post)

ISRAEL FINDET SELTENE 2200 JAHRE ALTE GOLDMÜNZE – Israelische Archäologen haben letzten Monat ihre bisher schwerste und wertvollste Goldmünze an der Ausgrabungsstätte Tel Kedesch in der Nähe zur libanesischen Grenze entdeckt. Sie ist 2200 Jahre alt und wiegt 28 Gramm. Damit wiegt Münze das Sechsfache von dem, was Münzen aus dieser Gegend sonst auf die Wage bringen. Sie geht auf die Zeit des Seleukidenreiches (heute u.a. Irak) zurück, obwohl sie von den rivalisierenden ägyptischen Ptolemäern geprägt wurde. Dies ist erst die zweite Goldmünze der Ptolemäer, die je in Israel gefunden wurde. (Ynet)

SCHUHGESCHÄFT IN ISRAEL – Die US-amerikanische Kette Payless Shoes“ hat Israel entdeckt. Das Unternehmen will in den nächsten anderthalb Jahren 18 Filialen in Israel eröffnen; weitere 45 sollen bis 2015 folgen und in Einkaufszentren zu finden sein. Beerscheba und Jerusalem werden zu den ersten Städten zählen, in denen Israelis bei Payless zu Discounterpreisen Schuhe kaufen können. (INN)

3.500 JAHRE ALTES ARMBAND BEI SAFED GEFUNDEN – Archäologen in Israel sind hellauf begeistert über ihren neuesten Fund: ein 3.500 Jahre altes Armband aus Bronze. Sie entdeckten es in Safed in Galiläa. Die Ausgrabungen im ersten Dorf aus der späten Bronzezeit (das entspricht etwa den Lebzeiten des Patriarchen Josef) werden in der Gegend von Ramat Rasim ausgeführt. Sie finden statt, bevor dort neue Wohnsiedlungen, Gewerbegebiete, eine Zufahrtsstraße und ein Ärztezentrum errichtet werden. (Arutz-7)

EURE HILFE – Wir wissen eure Unterstützung im Gebet wie finanziell sehr zu schätzen. Wir möchten weiterhin Opfern des Terrors und anderen Familien, die unter Armut leiden sowie älteren Menschen helfen. Für weitere Infos geht bitte zu http://www.visionfuerisrael.de/spenden oder ruft im Büro in München 089-566 595 an.

Wir danken dem Herrn für Eure Gebete

Barry, Batya und das VfI-Team

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